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Montag, 10. Dezember 2012

Wie baut man sich einen Terroristen?

Wer in den letzten Tagen dem Radio und verschiedenen anderen Informationsquellen lauscht, der konnte hören, dass auf dem Bahnsteig des Bonner Bahnhofs eine "blaue herrenlose Tasche" aufgefunden und zur Sicherheit Personen evakuiert und Züge umgeleitet wurden.
So auch eine Meldung um ca. 17 Uhr auf dem WDR.

Schon eine Stunde später um 18 Uhr wurde veröffentlicht, dass die Tasche abgesperrt und vorsichtshalber mit einem Wasserhochdruckroboter "beschossen" wurde, um diese vorsichthalber zu entschärfen. Ob es sich um eine Bombe handeln würde, wisse man noch nicht genau.

Eine weitere Stunde später wurde eine Person mit einem roten Rucksack genannt.
Wieder etwas später sprach man von Terroristen.
In diesem Tempo sprach man auf N-TV schon von Salafisten und dass man schon nach bekannten Personen fahnden würde.

....nach bekannten terroristischen Salafisten....?

Spätestens an diesem Punkt wurde ich sehr hellhörig; denn man berichtete, dass man Kamerabilder der Umgebung auswerten würde - weil leider die Kameras auf Bahnsteig eins des Bonner Bahnhofes nicht aufzeichnen würden. Auch war mir persönlich war das sogar zufällig bekannt. Wie konnte man dann auf einmal genau gesehen haben, wer da am Bahnsteig war? In nicht einmal 60 Minuten?

Noch obskurer wurde es, als man keine 30 Minuten später auf einmal berichten konnte, dass man einen bekannten Salafisten auch vor dem Bahnhof gesehen hätte: Durch die Auswertung von Bewegungsprofilen - die es ja garnicht geben darf... Dann wurde zurück gerudert: Man habe diese Person schon länger observiert - und nun gezielt die Handydaten dieser Person angesehen.

Wer sich den Verlauf dieser Geschichte anschaut, dem könnte den Verdacht kommen, dass der ganze Vorfall sehr konstruiert erscheint....

Prüfen Sie doch auch einmal selbst kritisch die Newsticker des WDR, von NTV und die Twitter-Tweets zum Hergang.


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