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Donnerstag, 7. Juni 2012

Wie sicher ist eigentlich der Euro?

Seit einger Zeit geistern eigenartige Nachrichten durch Schatten-Nachrichten in Deutschland:-
Von "geheimen Zeichen" auf Banknoten und dem Auseinanderbrechen des Euros ist die Rede.

Professor Max Otte, derweil aus der SZ, der Welt und vielen anderen Blättern bekannt und als "Panikmacher" tituliert, warnt sogar mehr oder weniger die Bürger in Deutschland, EU-Geldnoten aus Ländern wie Griechenland anzunehmen.
Zeit sich einmal selbst dem Thema anzunehmen und zu recherchieren. In wie weit ist etwas dran?

Ja, EU-Banknoten sind tatsächlich ihrem Ursprungsland zu zuordnen.
Mit etwas suchen findet man man bei einer deutschen Landeszentralbank einen Hinweis, dass auf einem Geldschein die Kennung der jeweiligen Nationalen Zentralbank (NZB)  die einen Geldschein innerhalb der EU in Verkehr gebracht hat, durch einen Buchstaben vermerkt ist.
Folgende Kürzel werden verwerndet:

E Slowakei
F Malta
G Zypern
H Slowenien
J Vereinigtes Königreich (derzeit nicht genutzt)
K Schweden
L Finnland
M Portugal
N Österreich
P Niederlande
R Vorgesehen für Luxemburg (Luxemburg drucke in anderen Ländern sein Geld)
S Italien
T Irland
U Frankreich
V Spanien
W Dänemark (Ursprünglich für Griechenland)
X Deutschland
Y Griechenland
Z Belgien


Das bedeutet im Umkehrschluss:
Ja - das Trennen der Euro-Währung und ein Auschließen eines einzelnen Landes aus dem Euro-Währungs-Kreislauf wäre Theoretisch tatsächlich möglich.

Ob man nun soweit gehen sollte, Geldscheine aus anderen EU-Ländern als aus Deutschland (also alles andere als mit einem "X" in der Seriennummer) lieber nicht mehr anzunehmen, das mag ein jeder selbst entscheiden.

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