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Samstag, 16. April 2011

Das Fernsehen wird teurer - und nicht nur durch die GEZ

Erinnern Sie sich noch an die Versprechungen zur GEZ-Reform? Ab 2013 soll ein jeder Bürger GEZ bezahlen, der eine Wohnung mietet - unanbhängig davon, ob er ein Fernsehen oder Radio besitzt -
oder eben auch nicht.
Von einer "Vereinfachung" der Bürokratie und einem "günstigeren Tarif für alle" wurde gesprochen.

Die Realität sieht anders aus: Die GEZ will die Reformierung der Rundfunkgebühren zum Anlass nehmen, um sogar noch 400 Mitarbeiter mehr einzustellen. "Nur für zwei Jahre".
2015 soll dann die Mitarbeiterzahl von 1150 Beschäftigten auf 1000 Angestelle schrumpfen.
Wofür diese 1000 Mitarbeiter dann alle zuständig sein sollen? Das erfährt man leider nicht.

Pro Fernseh-Bürger erwirtschaftet die GEZ 17,98 Euro im Monat bzw. 215,76 Euro im Jahr.
Im Jahr 2009 erwirtschaftete die GEZ nach eigenen Angaben satte 7.604.232.804,85 Euro .
Wo das Geld bleibt? Das kann einem auch keiner so recht erklären.
Bei der ARD bleibt das Geld sicherlich nicht:
Während die Privatsender beim Tsunami über Japan Sonderberichte zu Fukushima ausstrahlten, erfreute man sich auf ARD die ganze Nacht über an Soaps und anderen Billigproduktionen.


Apropos "billig" -
ARD, ZDF und die Privatsender knüpfen aktuell eine Allianz für das PayTV:
Denn mit der "Gratiskultur muss Schluss sein - auch auf EU-Ebene".
Fernsehsendungen für Freunde aufnehmen? Oder überhaupt Fernsehen bei Freunden schauen ohne dafür zu bezahlen?
Das soll es demnächst nicht mehr geben.
Auch Berichte im Internet und ähnliches sollen demnächst nicht mehr zitiert werden dürfen.
Eigenartig - denn die Inhalte von ARD.de werden aus rechltichen Gründen nach einem Jahr gelöscht.
Zahlen dürfen dennoch alle dafür - schließlich wird das Geld ganz dringend benötigt, um dem im Gesetz verankerten Informationsauftrag gerecht zu werden.

Damit die öffentlich rechtlichen Programme und die GEZ in Zukunft nicht verhungern müssen, rufen einige Webseiten zur "Brotspende" auf - damit man dort nicht verhungern muss.

Nachtrag: Das Amtsgericht Bremen hat entschieden, dass Mieter und Hausbesitzer den Besuch von GEZ-Mitarbeitern untersagen dürfen. Halten sich die Eintreiber an das Hausverbot, kann die zuständige Landesrundfunkanstalt auf Unterlassung verklagt werden.

1 Kommentar:

rolfbursian hat gesagt…

dass vereinfachung der bürokratie und ein günstiger tarif für alle nicht die gründe der reform sind, liegt doch auf der hand.durch diese reform sollen nur neue kühe,die bisher im verborgenen blieben, gemolken werden.das schafft mehrarbeit.die natürlich nur durch aufstockung der mitarbeiterzahl kurzfristig bewältigt werden kann. ich habe gelesen,dass dann die zahl der mitarbeiter auf unter 1000 sinken soll.das nehme ich noch als akzeptabel bei einer steigerung der kundenzahl hin.wo das erwirtschaftete geld bleibt,ist doch klar.fernsehsender,vor allem 3.programm-intendanten,und gez-verwaltung,z.b. geschäftsführung,verwaltungsrat und fachbeirat,kosten geld.vor allem auch bei 100%iger sicherheit erfolgenden gehaltserhöhungen in zukunft.
wegen der sonderberichte zu fukushima muß ich aber eine lanze für die ard brechen.die quote der sondersendungen zu diesem thema war bei den öffentlichen bedeutend höher und aktueller als bei den privaten.diese haben anfangs den trend zur aktualität verschlafen.

alderbappsack

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