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Samstag, 5. März 2011

Der unverstandene Herr Guttenberg?

Aus den Lagern der Regierungsparteien hört man seit einigen Tagen nun, dass der gute Herr Guttenberg - der nun wegen seiner abgeschriebenen Doktorarbeite zurück trat - zwar einen Fehler gemacht habe, aber man ihn doch mehr oder weniger öffentlich hinrichten würde. Seine Arbeit als Verteidigungsminister wäre doch sehr gut gewesen.
Auch auf Facebook wettern ganze Sympathie-Wellen.
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War die Arbeit wirklich so gut? Und woher kommen auf einmal die Traumzahlen an Sympathisanten auf Facebook, die selbst die Besucherzahlen von Dieter Bohlen in ganzen neun Jahren übersteigen?
"Die Zeit" hat gezeigt, dass Karl Theodor Maria Nikolaus Johann Jacob Philipp Franz Joseph Sylvester Freiherr von und zu Guttenberg wohl doch nicht so sattelfest in seinem Job saß, wie viele nun behaupten.
Und Redakteurin Ute Welty von der Tagesschau hat derweil Zweifel an den Facebook-Zahlen. Auf Nachfrage erhielt sie die Antwort "Ein Datenbankfehler" wäre für die hohen Sympathiewellen für Guttenberg verantwortlich.
Eine von der CDU "pro Guttenberg"-Initiative für eine Demonstraton fiel dementsprechend aus.
In München sammelte sich allerdings die Pelzmantel und Autoschlüssel-Schickeria.

Die Familie Guttenberg wurde immer wieder sehr mit einem Stirnrunzeln beäugelt -
zuletzt war Ehefrau Frau Stephanie Guttenberg aufgefallen, als sie auf dem Sender RTL II die Serie "Tatort Internet - rettet unsere Kinder" etablierte und für einen Verein gegen Kindesmissbrauch warb.
Der Verein "Innosence of Danger" hatte allerdings nur sehr sehr wenige verwaltende Mitglieder - ganz 2.5 Planstellen, von der eine allein von Frau Guttenberg selbst bekleidet wurde.
Ein Spendensiegel wurde dem Verein wegen der nicht nachgewiesenen Verwendung der Spendengelder verwehrt.
Viele waren darüber erbost, weil sich dieses nach der Ansicht vieler Bürger nicht von der Praktik der Kinder-Porno-Server unterscheidet: Man verdient ganz öffentlich mit dem Leid der Kinder.

Auch aktuell plant man wieder einen PC-Coup:
Minister Guttenberg will sein Ministergehalt für März und sein Übergangsgeld an Familien von ums Leben gekommene Bundeswehrsoldaten spenden. Dafür blieb er extra genau einen Tag länger im Amt - um den März noch mit 14.000 Euro abgreifen zu können.
Aber wen stört das auch schon. Guttenberg bekommt ab seinem Rentenalter von 67 Jahren laut Steuerzahlerbund 1822 Euro Pension im Monat, weil er seit 2002 Abgeordneter im Bundestag war.
Wäre Guttenberg noch seine vollen vier Jahre im Amt geblieben, wäre diese noch üppiger ausgefallen.
In den 1822 Euro sind natürlich keine Zahlungen dritter Seite  vermerkt.

Quelle: Die Zeit , Tagesschau , Der WestenDie Welt

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