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Freitag, 1. Oktober 2010

Nachtrag Stuttgart 21: Verweigerte Krankenwagen und Hilfeleistungen

Einige unschöne Szenen sind nach der gewaltsamen Räumung der Demonstranten gegen Stuttgart 21 noch bekannt geworden: Der Notruf weigerte sich, einen 60 jährigen alten Mann nach dem Reizgasangriff der Polizei zu retten; so wurde der Einsatz eines Krankenwagen verweigert.
Der Mann lag am Boden, weil ihm mit dem Wasserwerfer ein Auge ausgeschossen wurde; die Notruf-Bereitschaft und anwesende Polizisten störte das wenig bis garnicht.

CDU-Landtagsfraktionschef Peter Hauk warf inzwischen den Projektgegnern vor, die Kinder für den Protest zu instrumentalisieren. «Ich finde es unverantwortlich von Müttern und Vätern, dass sie ihre Kinder nicht nur mitnehmen, sondern auch in die erste Reihe stellen», sagte Hauk der Nachrichtenagentur dpa in Stuttgart.

Quelle: http://asset.soup.io/asset/1129/2201_0c42.jpeg


Das I-Tüpfelchen setzte Konrad Freiberg, Bundesvorsitzender der Gewerkschaft der Polizei, mit seinem Kommentar zu Stuttgart21: "Dort wird so getan, als würde die Polizei mit Wasserwerfern und Reizgas gegen die Demonstranten vorgehen".




Die Stuttgarter Krankenhäuser meldeten unterdessen hunderte Verletzte mit geplatzten Trommelfell, Rippenbrüchen, Kopfplatzwunden.

Auf einer Website tauchte ein Schreiben des Eisenbahnbundesamtes an die Projektbau GmbH und des Amts für Umweltschutz der Landeshauptstadt Stuttgart auf, in dem am 30.09.2010 um 18:00 Uhr die Abholzung der Bäume untersagt wurde.

Und noch ein interessanter Schnippsel: Der erste Bürgermesiter der Stadt Stuttgart (Michael Fäll, CDU) ist im Beirat der Abbruchfirma Wolff und Müller; genau welche Firma, die beauftragt wurde, den Nordflügel des Bahnhofs abzureissen. In diesem Beirat sitzen auch andere Prominente - rein zufällig.

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