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Dienstag, 21. September 2010

Die geheime EU-Geheimpolizei.... und die verschwundenen Unterlagen

Haben Sie schon einmal etwas von INDECT gehört?
Es handelt sich um das neue10,9 Millionen teure EU-Überwachungsprojekt was so geheim ist, dass es einen "Ethikrat" benötigt der entscheidet, was der gemeine Büger darüber überhaupt erfahren darf. 

INDECT - das Intelligent Information System Supporting Observation, Searching and Detection for Security of Citizens in Urban Environment - soll helfen, "kriminelle Aktivitäten" und "Terrorismus" aufzuspüren, um die Städe sicher zu halten. Es soll "eine Versuchsinstallation des Kontroll- und Überwachungssystems im urbanen Raum" darstellen.
Dazu entwickelt man Techniken zum Abhören von Websites, Diskussionsgruppen, Usenetgruppen, Fileserver, p2p-Netzwerken wie auch privaten Computersystemen. Derweil arbeitet man an der Gesichtserkennung zum Durchsuchen von Video-Aufzeichnungen und -Streams.
Es handelt sich also um eine Art "Super-Suchmaschine".

Der Traum einer der Musik- und Videoindustrie - und eines jeden Bundesinnenministers. 

Auf der Website vom indect-project.eu betont man aber natürlich "INDECT is a research project. The list of objectives DOES NOT include ANY kind of global monitoring of ANY society."
Damit sich die Bürger nicht all zu sehr über die Ergebnisse der "Forschungsgruppe" erschrecken, werden "Themen, die sich negativ auf die Polizeiarbeit, die nationale und öffentliche Sicherheit oder das Ansehen der Beteiligten auswirken könnten" aus den "Forschungsergebnissen vom "INDECT-Ethikrat" gestrichen" bzw. garnicht erst veröffentlicht.
Das Forschungspapier "Indect 5.1" hatte man z.B. auf der Website veröffentlicht -
und dort nun schnell wieder entfernt.
Allein wer das Papier aus dem Jahr 2009 liest bekommt einen ersten Eindruck, um was für ein "Forschungsprojekt" es sich da handelt.

Quellen: http://futurezone.orf.at/  Indect-Papier aus 2009

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