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Freitag, 27. August 2010

Datenschutz? Nein Danke...

Videoüberwachung im Betrieb wird verboten: "Das ist ein großer Erfolg der FDP", so der FDP-Pressesprecher Christan Ahrendt. Aber Obacht!
Was da als neuer Daten"schutz" verkauft wird, ist eine Mogelpackung zu Gunsten der Arbeitgeber.

So werden etliche Trivialitäten aufgeführt, die Arbeitgebern schon von jeher nicht erlaubt waren; wie z.B. die Überwachung von Toiletten und Umkleiden.

Nun dürfen Arbeitgeber aber gleich bis zu vier Tage "bei konkretem Verdacht" überall filmen und diese Filme aufbewahren - und obendrein wird nun dem Arbeitgeber die verdachtlose betriebliche Rasterfahndung erlaubt:
Sie sollen etwa möglich sein zur Verhütung von Straftaten wie Korruption und Untreue ins Blaue hinein abgeglichen werden, ob Beschäftigte die gleiche Anschrift oder Kontonummer wie Zulieferer haben.
Auch schwere Pflichtverstöße, wie die Weitergabe von Unternehmens-Interna an die Presse, sollen so aufgeklärt werden können, etwa indem geprüft wird, welche Arbeitnehmer im Dienst mit gut informierten Journalisten telefoniert oder Mails gewechselt haben.

Bisher illegale Praktiken von Konzernen werden somit künftig also zulässig.
Dann doch lieber in Zukunft: "Datenschutz? Nein Danke."


Quelle:
Badische Zeitung

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