BITFOX® | LÖSUNGEN | SERVICE | LOGIN | BLOG | KONTAKT

Donnerstag, 17. Juni 2010

Der Spion in der Abrechnung: Nach dem Stromzähler nun die Mülltonne

Der Umgang mit Lebensdaten wird immer unbedachter:
Nach dem nun in der EU neue Stromzähler vorgeschrieben werden, mit denen sich das Lebensverhalten der Bewohner genauestens kontrollieren lässt (wir berichteten), geht es nun mit der Mülltonne weiter:
Man möchte die Müllmengen eines jeden Bürgers genau erfassen. Eine Waage am Müllwagen und ein kleiner RFID-Chip im Mülltonnendeckel protokolliert genau, welcher Haushalt wann, wo und wie viel Müll produziert hat. "Soziale Gerechtigkeit" nennt man das: Man möchte damit dann auf den Cent genau die Müllgebühren berechnen.
Sicherlich klingt das im ersten Moment fast "gerecht" -- wer viel Müll produziert, soll viel zahlen; doch was passiert mit den Daten sonst noch? So lässt sich z.B. aus dem Müll ersehen, wann z.B. Besuch im Haus war, wann der Haushalt vielleicht im Urlaub ist, etc. pp.
Obendrein bezahlen Haushalte ihre Müllabgaben pauschal und erhalten je nach dem Mülltonnen mit verschiedenen Liter-Größen bzw. eine größer/kleinere Anzahl an Müllbehältern.
Wofür also dann ein so übertrieben genaues System?

Keine Kommentare:

Aktuelles