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Mittwoch, 5. Mai 2010

EU-Politiker fördern Lobbyarbeit
300.000 Euro aus EU-Geldern für "Pro-Netzsperren-Stimmung" beim Bürger

Es ist schon ekelig, was da passiert: Die EU hat 300.000 Euro investiert, um für Internet-Sperren Werbung zu machen. So wurden z.B. der NGO "Alliance for Child Safety Online" Geld überwiesen, damit diese eine Veranstaltung mit kleinen traurigen Kinderaugen inszenierte, zu der Parlamentsmitglieder geladen wurden.
Credo der Veranstaltung: "Sperren von Internetseiten mach kleine Kinder glücklich."

Verfolgt man die Geldquellen zurück, so findet man die Musikindustrie die hier großzügig mit sponsort: Letzte Woche hörte man von EPIC "Kinderpornographie ist das beste was uns passieren konnte: Erst sperren wir die Kinderpornographie, dann sperren wir illegale Musik und Videos."

Derweil sickerten mal wieder Einzelheiten aus der EU zu dem Sperrsystem durch:
- Natürlich sollen illegale Downloads wie Filme und Musik gesperrt werden
- Glücksspiele sollen gesperrt werden
- Erotische Aufnahmen mit Personen von "jugendlichem Aussehen" sollen gesperrt werden
- Diskussionforen über Polizeieinsätze sollen gesperrt werden
- Diskusionsforen über Politiker sollen gesperrt werden
- Foren mit Vorbereitungen von Demonstrationen sollen gesperrt werden

Anmerkung: Unter dem Begriff "jugendliches Aussehen" versteht man nach eMail-Nachfrage bei der EU Personen unterhalb des physischen Alters von 26 Jahren, oder Personen die ein Erscheinungsbild von einem Zielalter unterhalb von 26 Jahren darstellen --- wollen.
Was denn nun der Begriff "erotisch" in Brüssel bedeutet, haben wir uns nicht mehr getraut nachzufragen ---
Und schon garnicht in Berlin; denn wer weiss, wer gar die Anfrage beantworten könnte....

Das werden harte Zeiten für viele Diskotheken-Photographen, StudiVZ und andere, wo Photos von Events
publiziert werden --- und natürlich für die Nanny "Nanny Fine"....

Quellen:  Die Presse , Telepolis

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