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Dienstag, 23. Februar 2010

Überwachung nun auch "von oben":
Deutschland experimentiert mit "fliegenden Drohnen" auf Demonstrationen

Es wird hart für die Meinungsfreiheit; nicht nur dass derweil "Versammlungsverbote" und "Platzverweise" die vom Grundgesetz garantierten Rechte beeinträchtigen - nein -
Nun wird auch auf Demonstrationen ein "digitales Auge" geworfen.
Denn wo kämen wir denn hin, wenn jeder ohne präventiven Anfangsverdacht einfach seine Meinung sagt?
Vorreiter - wie auch bei den Platzverweisen - ist mal wieder Sachsen...

Sachsen hat so grade für ein Jahr so genannte "SensoCopter" angemietet: Quadkopter sind kleine fliegende Kameras mit vier Rotoren und haben einen Gesamtdurchmesser von ca. einem Meter.
Diese unbemannten Drohen sind für Demonstrationen und ähnliches gedacht, um Menschen in einer Menge aufzuzeichnen und zu identifizieren. Über ein "Kommandozentrum" können dann Polizeiteams punktgenau durch eine Menschenansammlung dirigiert werden.

2008 mietete bereits das hessische Innenministerium solche fliegenden Überwachungskameras  namens "AR100-B", welche obendrein mit Nachtsicht- und Wärmekameras, mit chemischen+nuclearen+biologischen Sensoren, Nebelpointern und Nebelgranaten (!) ausgestattet sind.
Selbst Elektro-Taser können zielgerichtet auf Menschen abgefeuert werden.

Während Firmen wie Google auf Grund von informationeller Selbstbestimmung und dem "Recht am eigenen Bild" das Abfilmen von alltäglichen Situationen und sogar der Polizei das dauerhafte verdachtslose Filmen und Scannen von Autos durch das Bundesverfassungsgericht verboten wird, läuft hier der Bock mit Glöckchen den Rosengarten.

Quellen:
Telepolis
SensoCopter

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