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Dienstag, 29. Dezember 2009

Russland führt Internet-Zensur ein; Island härtet dafür den Quellenschutz

Während Länder wie Island derweil sogar "freie Zonen" schaffen, fällt Russland leider zurück in altes Denken.

Die Moskauer Zeitung "Nasewissimja Gastea" berichete am Montag, dass Präsident "Alexander Lukaschenko" nun eine Sondereinheit der Prösidialverwaltung das Internet überwachen soll.
Hintergrund ist die Angst vor den Neuwahlen Anfang 2011; denn Lukaschenko gilt von Menschenrechtlern als "letzter Diktator Europas" und er hat angst vor der "Anarchie" im Internet.
Wenn er nicht das Netz und somit eine der letzten freien Informationensquellen in Russland kontrolliert, könnte er bald Geschichte sein.

In Island denkt man ganz entgegen der Philosophie in Russland und den meisten europäischen Ländern über sogenannte "freie Zonen" nach, in denen so genannte "Whistle Blogger" ihnen zugespielte Informationen für die Öffentlichkeit auch veröffentlichen werden können.
Denn der Quellenschutz wackelt grade in Deutschland unter der "Präventionspolitik" zusehends.

So bleibt es wohl abzuwarten, wann in Europa der isländische Datenverkehr "gekappt" wird.

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