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Mittwoch, 16. September 2009

Fäuste und Angst:
Wenn Demonstranten geschlagen und Ihnen ihre handschriftlichen Notizen weg genommen werden....

Nach dem sich ein Demonstrant Dienstnummern und Aussehen von verschiedenen Polizisten notierte, die seiner Ansicht nach grundlos und gewalttätig gegen andere Demonstranten vor gingen, wurde dieser selbst attakiert und festgenommen.
Seine Notizen wurden ihm abgenommen, eine Quittung darüber nicht ausgegeben.Auf der "Freiheit statt Angst"-Demonstration notierte sich ein Demonstrant die Dienstnummern und das Aussehen verschiedener eingesetzer Beamter, die nach seine Ansicht nach unverhältnismäßig gegen einige andere Demonstranten vorgingen.
Darauf hin wurde dieser von den Einsatzkräften hin selbst Ziel der Beamten: Er wurde handgreiflich und grundlos nieder gerissen, abgeführt, die Notizen wurden ihm abgenommen. Mindestens 4 Fautschläge ins Gesicht sind auf einem zufällig dabei aufgenommenen Video zu sehen.

In diesem ist vier Minuten lang zu sehen, wie ein Mann mit Rucksack und Fahrrad zunächst kurz mit einem Polizisten spricht und sich auf einem Zettel Informationen notiert. Als der Radfahrer sich entfernen will, hält ihn ein anderer Polizist fest und reißt ihn zurück. Ein weiterer Beamter schlägt ihm darauf hin ins Gesicht, so dass dieser zu Boden geht und von mehreren Beamten weggezerrt wird.
Ein aussenstehender Passant bekam bei dem Handgemenge offenbar ebenfalls einen Schlag ab - er ist im Bild kurz darauf mit einer blutenden Wunde im Gesicht zu sehen.

Die Notizen des geschädigten sind seither "verschwunden"; Staatsanwaltschaft und "Polizei" suchen....

Derweil wurde ein Disziplinarverfahren gegen den um sich schlagenden Beamten eingeleitet. Dieser darf allerdings noch immer Dienst bleiben und muss lediglich seine Einheit verlassen.
Dem Strafverfahren wegen "Körperverletzung im Amt" scheint man nicht wirklich nachgehen zu wollen...
Quellen:
TAZ
Spiegel: Disziplinarverfahren gegen Bea
Video: Übergriff auf Demonstranten

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