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Mittwoch, 26. November 2008

Auch die Interpol will mehr Biometriedaten:
Fingerabdrücke und DNA-Profile von Jedermann und EU-Weit

Wie nach britischem Vorbild, fordert die Interpol eine EU-weite "präventive" Datenbank Landesübergänge mit Grenzposten und Fingerabdrücken an den Landesgrenzen, abgleich mit Fahndungsdatenbanken, vielleicht auch noch wieder eine Betonmauer mit Selbstschussanlegen?

So oder ähnliche sehen die Pläne der Interpol aus, die auf der BIOMETRICS 2008 in Westminster, eine Branchenmesse für Überwachung, auf eine verstärkten Notwendigkeit der Nutzung von Personendaten aufmerksam gemacht hat.

An Flughäfen wie Frankfurt, Amsterdam und Manchester sind schon längst biometrische Systeme mit einer Gesichtserkennung im Probeeinsatz.

Begründet werden diese natürlich wie immer mit den Worten "Kinderschänder und Terroristen": Minister Branchflower verwies in einer Podiumsdiskussion auf die "weitreichenden Möglichkeiten": So hätte man den im vergangenen Herbst wegen Kindesmissbrauchs gesuchten britischen Lehrer schon beim Betreten Thailands festnehmen können - und nicht erst zwei Wochen Später.

Diesen Satz sollte man noch einmal genauer refkeltieren.


Es ist erschreckend, wie sehr die schon krankhafte Datensammelwut der Briten und eines Bundesinnenministers auf die komplette EU abfärben.

Ein Schelm wer in Deutschland immer noch glaubt, das sein Photo in seinem Personalausweis wirklich "nur" auf dem Ausweis -
und nicht zentral beim Bundeskriminalamt gespeichert wird.
Oder werde es nicht zumindest in Zukunft... Wie auch die Fingerabdrücke im Reisepass...
Quellen:
British Guardian

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