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Freitag, 9. Mai 2008

Wenn aus Gewerkschaftern Terroristen werden:
"Neudenk" im Datenabkommen U.S.A. vs. Deutschland

Inhalte des neuen Abkommens: Informationsaustausch über Rasse oder ethnische Herkunft, politische Anschauungen, religiöse oder sonstige Überzeugungen oder die Mitgliedschaft in Gewerkschaften sowie die Gesundheit und das Sexualleben.
Die Gewerkschaft der Polizei ist derweil mehr als nur "angesäuert" über das neue "Datenabkommen für 'verbesserte' Bekämpfung schwerwiegender Kriminalität"; denn wenn es so beschlossen wird wie abgefasst, würde es im vollkommendne Wiederspruch zu jeglichen Datenschutzlinien stehen.

Apropos Datenschutz: Aktuell sieht die Richtlinie vor, dass die Daten "je nach Datenschutzrechlichem Stand des jeweiligen Landes" verwendet und gespeichert werden.
Wenn die Amerikaner also Lust verspüren, die Daten in's Internet zu stellen, können sie das.
In Amerika ist es nämlich z.B. üblich, Adressen von verurteilten Gewalt- und Sexualverbrechern wie auf einem Pranger im Internet zu veröffentlichen: Damit die Nachbarschaft vor dem "Ex-Knacki" gewarnt ist...
Auch GPS-Daten von sogenannten "Elektronischen Fesseln", die Knackis auf Freigang oder Knackis mit guter Führung für den freien Vollzug bekommen, werden dort veröffentlicht.
Über die Veröffentlichun von Fingerabdruck und DNA-Profil diskutiert man noch.


Vielleicht werden dann demnächst noch zusätzlich reisende Ex-Sträflinge interaktiv mit GPS in einer Karte angezeigt; oder in welchem Hotel sie sich aufhalten.
Oder Gewerkschaftler... oder Personen bestimmter Rassen, ethnischer Herkunft, politischer Anschauungen, religiöser Überzeugungen, kranke, Schwule Lesben BiSexuelle...


Quellen:
GdP

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